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Nein heißt Nein

Nein heisst Nein! Keine Toleranz bei sexuellen Übergriffen!

Karneval steht vor der Tür und alle freuen sich auf unbeschwerte und fröhliche Feiertage. Gerade bei solchen großen Ereignissen ist es jedoch auch wichtig, dass Grenzen eingehalten werden. Für viele Institutionen, Vereine und Anbieter/innen von Veranstaltungen und Dienstleistungen ist es ein selbstverständliches Anliegen, Schutz und Sicherheit für alle Personen zu gewährleisten und sich für einen respektvollen Umgang miteinander einzusetzen.

Die Fachberatungsstellen zum Thema sexualisierte Gewalt in der Region Bonn/Rhein-Sieg haben im Jahr 2017 eine Kampagne ins Leben gerufen, die dazu aufruft, eine klare Haltung bei Übergriffen zu zeigen. Veranstalter/innen und Institutionen werden dazu aufgefordert, sich zu positionieren. Denn wenn bekannt ist, dass Übergriffe ernst genommen und nicht toleriert werden, hat dies eine präventive Wirkung. Gleichzeitig ist es für viele Menschen wichtig zu wissen, dass sie ernst genommen werden, wenn sie sich bedrängt fühlen sollten und sie bei Veranstaltungen und in Institutionen mit Unterstützung rechnen können. Die Beratungsstellen haben dazu Plakate entworfen und einen Handlungsleitfaden entwickelt, der kostenlos verfügbar ist. Die Materialien sind nicht nur im Karneval, sondern von allen Institutionen und Veranstaltern nutzbar, die ein Zeichen gegen sexuelle Übergriffe setzten möchten.  

PlakatNeinheisstnein

Die Stadt Bonn und die Polizei Bonn unterstützt die Kampagne. Zur Unterstützung wurde eine mehrsprachige Klappkarte mit dem Titel „Nein heißt Nein“ entwickelt, die den Stadtordnungsdiensten, der Feuerwehr, der Polizei sowie den Festausschüssen und den Karnevalsvereinen zur Verfügung stehen. Die Kärtchen werden außerdem bei der After-School-Party des Amtes für Kinder, Jugend und Familie an Weiberfastnacht verteilt. Die ambulante Suchtberatungsstelle von Caritas und Diakonie update unterstützt die Aktion ebenfalls.

NeinheisstNeinkarten

Gaststätten, Kneipen und Veranstalter/innen haben zudem die Möglichkeit, sich an der Kampagne „Luisa ist hier“ zu beteiligen, die eine niedrigschwellige Hilfe in unangenehmen oder übergriffigen Situationen bietet und gleichzeitig präventiv wirkt. Der Arbeitskreis Opferschutz setzt diese Kampagne seit 2018 in Bonn um und stellt dazu vielfältige Materialien zur Verfügung. Interessierte Kneipen, Clubs und Veranstaltungsstätten sind gerne willkommen, mitzumachen. Ein Informationsschreiben dazu finden Sie hier.

Kontakt: Katja Schülke, Gleichstellungsstelle Bonn, Katja.Schülke@bonn.de, Conny Schulte, Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt Bonn, info@beratung-bonn.de



PlakatLuisa
 

Spendenkonto:

Förderverein Frauen gegen sexualisierte Gewalt e.V.

Konto:
IBAN: DE03 3705 0198 0000 2502 33
BIC: COLSDE33
bei: Sparkasse KölnBonn